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Seit 1994 ist Manfred Honeck, international gefragter Dirigent, als künstlerischer Leiter für das Programm der „Internationalen Wolfegger Konzerte“ verantwortlich.
Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Erfahrungen, die er über lange Jahre als
Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters
sowie als Leiter des "Jeunesses Musicales" Orchesters Wien sammeln konnte, prägen heute seine Arbeit als Dirigent.
Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra; bereits nach zwei Jahren wurde sein Vertrag bis 2016 verlängert. Nach umjubelten Konzerten im Jahr 2010 sowohl in der New Yorker Carnegie Hall als auch in zahlreichen europäischen Musikmetropolen führt eine weitere gemeinsame ausgedehnte Reise im August und September 2011 zu den großen Musikfestivals Europas. Zu den Gastgebern zählen unter anderem das Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Musikfest Berlin, Grafenegg Festival, Lucerne Festival und die Londoner Proms; weitere Stationen sind Paris und Vilnius. Seine erfolgreiche Konzerttätigkeit in Pittsburgh wird vom audiophilen japanischen Label Exton auf CD dokumentiert. Bislang erschienen Mahlers Symphonien Nr. 1, 3 und 4 sowie Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 sowie das Heldenleben von Richard Strauss.
Von 2007 bis 2011 war Manfred Honeck Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Dort dirigierte er unter anderem Premieren von Berlioz' Les Troyens, Mozarts Idomeneo, Verdis Aida, Poulencs Dialogues des Carmélites, Rosenkavalier von R. Strauss, Die Fledermaus von Johann Strauß und Wagners Lohengrin und Parsifal sowie zahlreiche Symphoniekonzerte mit dem Staatsorchester Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg, zu den Salzburger Festspielen und zum Verbier Festival.
Manfred Honeck begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado in Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus
Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu weiteren frühen Stationen seiner Karriere zählen Leipzig, wo er von 1996 bis 1999 einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig war und Oslo, wo er nicht nur 1997 für ein Jahr kurzfristig die musikalische Leitung der Norwegischen Nationaloper übernahm, sondern auch nach einer außerordentlich erfolgreichen Europa-Tournee für mehrere Jahre als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra verpflichtet wurde. Von 2000 bis 2006 war er Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm, von 2008 bis 2011 Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie in Prag.
Im Laufe seiner umfangreichen Konzerttätigkeit dirigierte Manfred Honeck führende internationale Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, Royal Concertgebouw Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France und die Wiener Philharmoniker; in den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, National Symphony Orchestra Washington, Chicago Symphony Orchestra und Boston Symphony Orchestra.
In der Saison 2011/2012 ist er als Gastdirigent nicht nur an seinen früheren Wirkungsstätten in Stockholm, Oslo, Prag und Stuttgart zu erleben, sondern steht auch am Pult zahlreicher weiterer namhafter Orchester, darunter die Staatskapelle Dresden, die Bamberger Symphoniker, das Orchestre de Paris, das Israel Philharmonic Orchestra sowie das Chicago Symphony Orchestra, außerdem dirigiert er beim Beijing Music Festival und erneut beim Verbier Festival.
2010 wurde er vom St. Vincent College in Latrobe, Pennsylvania, zum Ehrendoktor ernannt. Er ist darüber hinaus seit mehr als fünfzehn Jahren Künstlerischer Leiter der "Internationalen Wolfegger Konzerte".
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